13. Bundes-VGP und 2. Manfred-Seibert-Gedächtnis-VGP

am 04./05.10.2014 um Otzberg / Forstel / Odw.

 

 

Im Gedenken an unseren Ehrenvorsitzenden Manfred Seibert, der vor wenigen Tagen 75 Jahre geworden wäre, richtet der VPP seit 2013 die Bundes-VGP als Gedächtnis-Prüfung aus.

 

Manfred Seibert war über sein ganzes Jägerleben begnadeter PP-Führer und Züchter, der den Verein mit seiner gradlinigen Art und seinen großen kynologischen Kenntnissen richtungsweisend geprägt hat. Die Bundes-VGP in seinem Namen zu veranstalten war für die Landesgruppe Hessen Herausforderung, Ansporn und Ehre zugleich.

 

 

 

 

 

Hier gehts zu den Ergebnissen:

 

Am 3.10.2014, dem Tag der Deutschen Einheit, trafen die gemeldeten Teilnehmer und Richter bei strahlendem Sonnenschein im Suchenlokal Gasthaus Zum Odenwald in Höchst-Hummetroth ein, während unsere hessischen Richter schon mit dem Legen der Schweißfährten beschäftigt waren. Unser Vorstand wurde durch unseren 2. Vorsitzenden Paul-Hendrik Schummel als Richter repräsentiert; unsere Zuchtwartin Frau Dr. Hartmann ließ der Veranstaltung einen guten Verlauf wünschen. Leider war durch die kurzfristige Absage eines Teilnehmers die Prüfung von 2 Gruppen auf eine Gruppe mit drei Teilnehmern geschrumpft und wurde so zum Familientreffen. Am Abend gesellten sich im Lokal bereits die ersten Schlachtenbummler zu uns und vor der VGP durften wir an diesem Abend noch zwei Hunde auf Form- und Haar bewerten.

 

Am Prüfungstag übernahm nach Begrüßung der Teilnehmer durch mich als LG-Obfrau Horst Heimer das Zepter. Als erfahrenerer  Prüfungsleiter hatte er noch fast im Morgengrauen die Waldfächer angesetzt und wir begannen mit Fuchs über Hindernis, dreimal volle Punktzahl, und Fuchsschleppe. Hier passierte der erste Patzer, denn Cally vom Falkenberg kam auf der Schleppe statt zum Fuchs an einen Hasen und fand danach kein Interesse mehr an der Fuchsschleppe. Alle Waldfächer wurden dann problemlos abgewickelt und in der Mittagshitze war Kaffeetrinken am Wasser angesagt. Ilse Heimer hatte mit Tochter Angela ein Freiluft-Cafe eröffnet und bediente uns mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee. Hier konnten besonders unsere Herren Richter H. Gippert, P.-H. Schummel, E. Hartmann, H. Heimer und der wasserverantwortliche H. Blitz so entspannen, dass sie liebevoll an die Fortführung der VGP erinnert werden mussten. Bei der anschließende Wasserarbeit passierte der zweite Patzer: Uwe von Holstein unter Führer W. Baumeister kam an die lebende Ente, die vor dem Hund erlegt werden musste und die er nicht brachte; er fand die lebenden Enten auf dem Teich toller. Das war das AUS für Programmnummer 2, der danach nicht weiter geprüft werden durfte. Der Rest war unspektakulär.

 

Das gemütliche Beisammensein am Samstagabend wurde wieder von Schlachtenbummlern begleitet und auf den nächsten Tag freuten sich jetzt nur noch zwei Teams, K.-H. Baumbach mit Blanka vom Falkenberg und M. Pospisil mit Cally vom Falkenberg. Sonntagmorgen ging es bei zum Glück bedecktem Himmel und 10 Grad nach Reinheim-Überau ins Feld, wo uns Rübenäcker und Brachflächen auf Wildvorkommen freuen ließen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht und unsere Halbgeschwister gingen mit jeweils exakt 100 Punkten inklusive Gehorsam an Haar- und Federwild aus dem Feld.

 

Zum gemeinsamen Mittagessen und zur Preisverleihung im Suchenlokal hatten wir Marianne Seibert mit Enkel Marcus Seibert eingeladen. Mit gespendeten Präsenten der hessischen LG-Mitglieder, der Firmen Frankonia, Gruber und Schecker, für die wir uns herzlich bedanken, konnte Horst Heimer mit der Übergabe der PP-Becher und Urkunden eine schöne Preisverleihung vornehmen.

 

Suchensieger wurde Karl Heinz Baumbach mit Blanka vom Falkenberg im I. Preis und 324 Punkten, gefolgt von mir mit Cally vom Falkenberg im III. Preis und 304 Punkten. Auch unser Pechvogel W. Baumeister erhielt einen Trostpreis, aufgrund seiner engen Verbindung zu Familie Seibert den von Seiberts gespendeten Bierkrug von Manfred. Familie Meub überraschte mit der Spende der überreichten Sträuße für unsere engagierten Frauen. Und weil es eine Bundes-VGP war, gab es nicht für die Revierführer sondern auch  für die Herren Richterin ein kleines Präsent. Den Wanderpreis für die Bundes-VGP konnten wir Karl Heinz Baumbach aus organisatorischen Gründen vor Ort nicht überreichen, er wird ihn zugesandt erhalten und sich bestimmt auch noch in wenigen Tagen darüber freuen können.

 

Nach erneutem Wechsel in meiner Funktion als Führerin zurück zur – wie Horst so schön sagt – Landesmutter durfte ich mich bei allen Mitwirkenden, Richtern und Revierinhabern, besonders aber bei unserem PL Horst Heimer und seiner Familie bedanken, der mit dem Nachbarpächter und Wassereigentümer Hans Blitz Wald uns Wasser abgewickelt hat. Auch durfte ich meinen Dank an Familie Seibert aussprechen, die auch ohne Manfred immer für den PP einzuspannen ist und weiterhin mit Rat und Tat bei unseren Veranstaltungen hilft, wo sie nur kann. Allen namentlich nicht genannten Mitgliedern danke für die Hilfe, danke für ihr Interesse und das Zusammenwirken für unsere Jagdkameraden, unsere Pudelpointer.

 

Der 3. Manfred-Seibert-Gedächtnis-VGP und der noch unbekannten ausrichtenden Landesgruppe wünsche ich heute schon ein etwas größeres Interesse aus dem Bundesgebiet und bitte insbesondere die Teilnehmer der diesjährigen EH-HZP sich bereits heute zu überlegen, ob ihre Teilnahme möglich ist.

 

Marion Pospisil

 

 

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