HZP und Brauchbarkeit §6 und §7 BPO NRW
am 12. und 13.09.2026 in den Revieren um Werne/ Westfalen der Landesgruppe Westfalen in Kooperation mit dem Hegering Werne
Und da war er wieder- der Herbst – für manche Hundeführer wie immer zu früh, andere hatten ihren Hund auf den Punkt vorbereitet und konnten entspannt in die Prüfungssaison starten.
In diesem Jahr hatten wir wegen der großen Nachfrage 2 HZP-Tage geplant wobei der Sonntag auch noch ganz im Zeichen der Brauchbarkeit §6 und §7 stand.
Doch der Reihe nach…
Am Samstag stellten sich bei schönstem Spätsommerwetter acht Hunde den Anforderungen der Verbandherbstzuchtprüfung: 5 Pudelpointer, 1 kleiner Münsterländer und zwei Deutsch Drahthaarwurfgeschister trafen sich mit ihrem jeweiligen Hundeführer am Samstag morgen auf der Terrasse am Pferdestall unseres Hundefreundes Ferdinand.
Nach Begrüßung durch den Prüfungsleiter Uwe und dem wie immer eindrucksvollen musikalischen Aufruf zur Jagd durch unser Bläser gings gleich in zwei Gruppen in die Reviere rund um Werne.
Gruppe zwei begann im wildreichen Revier unseres Freundes Martin, Gruppe eins blieb vor Ort und startete mit der Wasserarbeit.
Dank des hervorragend gepflegten Revieres kamen wir mit unseren Hunden sofort an Wild und konnten die Anlagen mehrfach prüfen: es war eine reine Freude, die Hunde bei der Arbeit beobachten zu können und die Qualität der einzelnen Anlagen beurteilen zu dürfen. Wir konnten drei Mal eine 11 in der Nase vergeben, einige Male eine 11 in Suche, Vorstehen, Führigkeit und Stöbern an der lebenden Ente. Für zwei Hunde konnten wir den Sichtlaut bestätigen.
Die Glanzleistung in der Wasserarbeit zeigte uns in diesem Jahr die extra aus Hamburg angereiste PP -Hündin Alva von den Wienkampauen geführt von Larissa Bonhold: Sie erreichte 11 Punkte beim Stöbern hinter der lebenden Ente- und zeigte ihre Tagesform und Qualität auch in den Feldanlagen: Nase, Suche, Vorstehen, Führigkeit- alles 11. Ein Paukenschlag und eine Freude dem Gespann bei der Arbeit zu sehen zu dürfen. Alva wurde in diesem Jahr Suchensiegerin mit 192 Punkten /fragl. und die Freude bei der Hundeführerin war riesengroß.
Den Landesgruppenpreis für die beste HZP errang in diesem Jahr der hübsche Rüde Grobian vom Selker Noor, in Schleswig-Holstein gezogen, aber mit einem westfälischen Vater- Don Camillo II vom Orsoyer Land (gezogen von Michaela Tölle).
Christine war etwas überrascht ob der Ehre, der ihrem Hund zuteilwurde. Doch das hatte er sich schon verdient: er war nicht nur sichtlaut und holte 174 Punkte, nein- Christine bewies Nerven und brachte ihren Grobi an das Armbruster Halteband. Ein allerherzliches Waidmannsheil dazu, liebe Christine.
Nicht unerwähnt bleiben darf der Erstlingsführer Max Redlich. Er stellte seinen schwarzen PP Pax von der Borg vor und zeigt mit durchweg sehr guten Leistungen einen gründlich ausgebildeten Hund. Max konnte mit seinem Rüden sehr gute 174 Punkte /fragl. erreichen. Ein kräftiges Waidmannsheil zu dieser Leistung lieber Max.
Der Obmann für Hundewesen des Hegerings Werne – Martin Schlierkamp- nun endlich auf den Pudelpointer gekommen – führte am Samstag seine PP Hündin Grille II vom Orsoyer Land zu 171 Punkten /fragl und am Sonntag stellte er mit seiner Deutsch Langhaarhündin Oki vom Domstein mit blitzsauberen 180 Punkten / fragl. den Suchensieg. Auch hierzu ein herzlichen Waidmannsheil.
Wir freuen uns sehr das drei dieser HZP-Hunde in zwei Wochen für die Landesgruppe Westfalen auf unserer Zuchtausleseprüfung vorgestellt werden und wünschen den Hundeführern eine glückliche Hand beim Führen ihrer Hunde.
Am Sonntag ging es dann weiter mit der Hundeprüfung: eine Gruppe HZP, eine Gruppe BP§6 und §7.
Die PP Hündin Ginger II vom Orsoyer Land konnte die BP §7 sehr zur Freude ihrer Hundeführerin Natalie bestehen. Alle drei HZP-Hunde konnten ebenfalls die Prüfung bestehen.
Vielen herzlichen Dank an unsere Revierinhaber und an alle die es möglich machen so eine Prüfung auf die Beine zu stellen. Ein herzlicher Dank geht an Michaela Tölle, die unermüdlich mit den Hunden trainiert und unzählige Stunden am Wasser verbringt und mit ihren Pappenheimer immer wieder aufs Neue übt. Aufgeben gibt’s nicht- liebe Michaela: Danke dafür.
Nun wünschen wir Euch viel Freude mit Euren Hunden auf den Herbstjagden und vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr zur VGP wieder?
Für die LG Westfalen
Susanne Böhne