EH HZP 2026 in Roding- wenn der Westfale eine Reise tut

In diesem Jahr wurde die EH – HZP durch die Landesgruppe Bayern ausgerichtet. Gerne sind wir der Einladung gefolgt, die Westfalen rückten mit vielen Schlachtenbummlern, Richtern und drei Hundeführern an und waren damit als Delegation sehr gut in Bayern vertreten.

So ein EH Wochenende hat in erster Linie eigentlich nur eine Motto: Volle Pulle Pudelpointer!

Man trifft sich als Hundeführer und Richter natürlich in aller Hergotts früh um den Prüfungstag beginnen zu lassen, aber auch unsere Schlachtenbummler sammelten sich stets pünktlich am Suchenlokal oder am Wasser, um nichts zu verpassen und die Arbeit der Prüflinge zu begleiten.

Rundherum war die Prüfung bis ins Kleinste organisiert, die Suchenleitung hatte viel Wert auf Liebe zum Detail gelegt, so fanden sich in den Suchenunterlagen und „Brotzeiten“ Tools wie Namensschilder, kleine Aufkleber mit PP Emblem. Auch das Programmheft punktete mit solchen Details.

Die Reviere entlang des Flusses Regen waren Fasanenreich und idyllisch gelegen, unsere Revierführer Sepp (ein bayrisches Original) und Antonia (auch ein bayrisches Original) kannten ihre Reviere wie ihre Westentasche und führten die Hunde gekonnt an Wild. Vielen herzlichen Dank für diese professionelle Begleitung.

Die Zuschauer haten auf das Wasser einen freien Blick, die Fachrichtergruppe hatte gut zu tun.

Der erste Suchentag begann mit Nebel- im ersten Suchengang verschwanden die Hunde im Feld in einer Nebelwand – was die Sache dann erstmal noch ein bisschen spannender machte. Im Laufe des Vormittags lichtete er sich dann und wir hatten an beiden Prüfungstagen schönstes, freundliches Spätsommerwetter.

Unsere Hundeführer Christine, Martin und Max waren reichlich aufgeregt. Die Hunde Grobian, Grille II und Pax schlugen sich am ersten Prüfungstag wacker und kamen alle drei am Abend mit guten Ergebnissen ins Suchenlokal.

Max und sein imposanter schwarzer Rüde Pax von der Borg waren als Erstlingsführer angetreten und zeigten mit einer 11 in Nase, Suche, Vorstehen und Arbeitsfreude eine großartige Leistung im Feld. Pax wurde mit seiner Leistung nicht nur 3. Suchensieger, ihm wurde auch der Wanderpreis für den besten Hund im Feld verliehen! Max kam zum Festabend zünftig in Lederhose und war stolz wie Oskar auf seinen Pax. Ein herzliches Waidmannsheil zu dieser Leistung!

Martin und seine Grille II vom Orsoyer Land zeigten ebenfalls stabile Leistungen an beiden Prüfungstagen, Grille konnte mit einer 11 im Vorstehen ihre Qualität beweisen und bestand die EH HZP mit 168 Punkten fragl. sg/sg. Lieber Martin, auch hierzu eine herzliches Waidmannsheil von Deiner Landesgruppe!

Der hübsche Rüde Grobian vom Selker Noor, der neben seinen beiden Wurfbrüdern Groll und Grison antrat, hatte leider am zweiten Suchentag einen dicken Patzer auf der Kaninschleppe und konnte so zum großen Bedauern aller die Prüfung nicht bestehen. Christine nahm es tapfer, hatte ihr Grobi doch schon zwei Wochen zuvor seine HZP mit 174 Punkten sil mitsamt Verleihung des Armbruster Haltebandes bestanden. Liebe Christine, schön, dass Du dabei gewesen bist, Du hättest uns auch sehr gefehlt.

Die Landesgruppe Westfalen stellte neben den drei Hundeführern auch fünf Verbandssrichter (Bianca, Sebastian, Elke, Uwe Breiderhoff, Susanne), jede Menge mitgereiste Züchter,

Deckrüdenbesitzer und Schlachtenbummler und zeigte damit, wie aktiv und interessiert die Landesgruppe am PP Geschehen ist. Vielen Dank für Euren Einsatz!

Für unseren Uwe Steinhauer war diese EH die letzte in Führungsposition, bei den angesetzten Neuwahlen stellte er sich nach 13 Jahren als Vorsitzender nicht mehr zu Verfügung. Sein Schatzmeister Glenn hielt eine emotionale Laudatio auf Uwes Amtszeit. Die PP Gemeinschaft gab anerkennende stehende Ovationen auf Uwe. Liebe Sitzenbleiber- das war kein Statement, sondern einfach nur schlechtes Benehmen. Ging GAR NICHT.

Unsere Elke Kellmann konnte am Festabend für ihre Anni vom Neuhausener Land den Vater Kremp Gedächnispreis für die beste VGP entgegennehmen.

Ein allerherzliches Waidmannsheil dazu liebe Elke.

Am Sonntag gings dann mit der Züchterbesprechung im Suchenlokal weiter, Annelie moderierte geschickt und es entstanden rege Diskussionen zu verschiedenen Themen.

Krönender Abschluss der diesjährigen EH war dann bei immer noch strahlendem Sonnenschein die Zuchtschau auf dem Festplatz. Die Landesgruppe Bayern gestaltete den Rahmen mit Kaffee und Kuchen, Weißwurst und Bretzeln zünftig. Vielen Dank dafür.

Und dann war sie auch schon wieder vorbei- die Edgar Heyne HZP 2026. Mit 14 genannten, 10 erschienenen und 7 prämierten Pudelpointern war die Beteiligung leider noch geringer als im letzten Jahr.

Trotzdem bleibt das jährliche Treffen der PP- Familie und die Leistungsabfrage unserer Pudelpointer das Herzstück unseres Vereinslebens.

Nächstes Jahr treffen wir uns im Norden – mit hoffentlich größerer Nennzahl – in den Revieren um Haren an der Ems, der Heimat unseres neuen Vorsitzenden Jan Held.

Der Westfale und die Nordlichter unter uns haben viele neue Wörter und Gepflogenheiten kennen lernen dürfen: so wird der „schwainsbra:n mit gne:l“ und das „Bia“ wahrscheinlich jedem in Erinnerung bleiben. Das Alster ist ein Radler und das Bier gibt’s als Hoibe. An Guadn!

Bis dahin, bleibt gesund und viel Waidmannsheil auf Euren Wechseln und Wegen

Eure Susanne Böhne